


Um den Unterricht noch abwechslungsreicher und individueller zu gestalten, entwickelten die Lehrpersonen der Schule Hondrich für das Schuljahr 2025/2026 ein neues Konzept. Inspiriert durch einen Unterrichtsbesuch an einer Schule im Wallis entstand die Idee, den Kindern mehr Freiraum für eigenständiges Denken und die Umsetzung eigener Projekte zu geben. Daraus entwickelte sich die «Ideenzeit».
An drei Dienstagen vor den Frühlingsferien sowie an drei Donnerstagen danach erhielten die Schülerinnen und Schüler während jeweils zwei Lektionen die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Nach einem gemeinsamen Einstieg wurden an der Ideenwand zahlreiche Einfälle, Geistesblitze und Vorschläge gesammelt. Anschliessend fanden sich altersdurchmischte Gruppen in unterschiedlichen Grössen zusammen, in die auch die Kindergartenkinder integriert wurden. Begleitet wurden die Gruppen von den Lehrpersonen, wobei jeweils mehrere Gruppen betreut wurden. Zudem boten zahlreiche Eltern ihre Unterstützung an, was rege genutzt wurde.
Es wurde getanzt, genäht, gebastelt, gebacken und gebaut. Unter Anderem entstanden eine Hütte im Wald, eine eigens hergestellte Salbe aus Pflanzen und viele feine Güezi. Die Kinder waren trotz teilweiser harziger Phasen und vielen lehrreichen Diskussionen sehr motiviert und gingen ihre Projekte und Ideen mit Freude und Enthusiasmus an.
Am Schulfest haben die Gruppen die Möglichkeit ihre Ideen aus dieser kreativen Zeit ihren Familien vorzustellen.