Anfangs Mai konnten die Schülerinnen und Schüler des Begabtenförderung-Regionalkurses in der Projektwoche «Stratosphärenflug», während 3 Tagen, einen eigenen Stratosphärenflug vorbereiten. Mit allem, was in der Schule zu finden war, konstruierten die Schüler und Schülerinnen eine eigene Forschungssonde. Sie bereiteten kleine Kameras, Experimente und Messgeräte vor, um diese an einem wind- und wettergünstigen Tag mit einem heliumgefüllten Wetterballon in die Stratosphäre, drei Mal höher, als Flugzeuge fliegen, zu schicken. Ziel war es, spektakuläres Videomaterial, Fotos und Messdaten aus einer Umgebung von 36500m Höhe zu sammeln. Verschiedene Experimente wurden vorbereitet, Fallschirmbefestigungen und Kameraeinstellungen wurden erprobt. Und dann hiess es, auf einen wind- und wettergünstigen Tag zu warten, damit wir nicht in den Alpen, auf einem Gletscher, in der Nähe eines Flugplatzes oder gar im See landen würden.
Am 28.Mai 2026 konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Wetterballon mit Helium befüllen, den Fallschirm und die Box mit den Experimenten und Kameras anhängen. Anschliessend liessen sie den Wetterballon in der Nähe von Lyssach starten. Dieser stieg auf 36500m Höhe hoch, konnte über 70`000 Bilder und einige Videos für uns generieren und landete nach 3h Flug in der Nähe von Toffen auf einem Feld, wo sie die Forschungssonde mittels eines GPS Trackers finden konnten.
Wie es bei Forschungsprojekten vorkommen kann, sind nicht alle Experimente der Schülerinnen und Schüler geglückt, so können sie beispielsweise nur berichten, dass ein rohes Ei auf 36500m Höhe nicht explodiert oder die Farbe ändern, aber ob es gefroren oder gar gekocht wurde, können sie leider nicht sagen, da es beim Platzen des Wetterballons leider verloren ging.
Dennoch konnten die Schülerinnen und Schüler viel von diesem Tag bei der Präsentation vor den Eltern und in den Folgewochen in den eigenen Klassen berichten und sie werden hoffentlich diese eindrücklichen Aufnahmen so schnell nicht vergessen.
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